Rechner Bildkreis vs. Sensorgröße
Bildkreis zu klein? Die Ecken werden dunkel — sehen Sie den größten nutzbaren Ausschnitt. Zu groß? Sie verlieren Sichtfeld und Objektivauflösung — sehen Sie, wie viel davon am Sensor ankommt.
Details
So wird gerechnet
Ein Objektiv erzeugt ein kreisrundes Bild, den Bildkreis. Der rechteckige Sensor wird nur dann vollständig ausgeleuchtet, wenn der Bildkreisdurchmesser mindestens so groß ist wie die Sensordiagonale:
Sensordiagonale = √(Breite² + Höhe²) · volle Abdeckung, wenn Bildkreis ≥ Diagonale
Bildkreis zu klein: Die Ecken bleiben dunkel (Vignettierung). Wir berechnen exakt, welcher Anteil der Sensorfläche im Kreis liegt, und den größten vollständig ausgeleuchteten Ausschnitt in drei Varianten: gleiches Seitenverhältnis (Skalierung mit Bildkreis / Diagonale), volle Sensorbreite (Höhe = 2 · √(r² − (B/2)²)) und volle Sensorhöhe. In der Praxis fallen Helligkeit und Schärfe schon vor dem nominellen Bildkreisrand ab.
Bildkreis zu groß: Alles ist ausgeleuchtet, aber ein Teil des Bildes fällt neben den Sensor. Das Objektiv verteilt seine Nennauflösung auf sein eigenes Bildfeld; auf dem kleineren Sensor kommt nur der Flächenanteil davon an:
Objektiv-MP auf dem Sensor = Objektiv-MP × (Sensordiagonale / Bildkreis)²
Ist dieser Wert kleiner als die Pixelzahl des Sensors, begrenzt das Objektiv die nutzbare Auflösung.
Alle Ergebnisse sind Planungsschätzungen auf Basis vereinfachter Modelle und Herstellerangaben, ohne Gewähr. Bitte prüfen Sie kritische Werte vor einer Designentscheidung anhand der Datenblätter der Hersteller.
Aus Zahlen wird eine Kamera
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