Rechner für optische Auflösung & Airy-Scheibe

Begrenzt das Objektiv oder der Sensor? Vergleichen Sie den Beugungsfleck der Blende mit der Pixelgröße und finden Sie die Blende, ab der die Beugung dominiert.

Licht
Für weißes Licht ist 550 nm (Grün, maximale Augen-/Sensorempfindlichkeit) der übliche Bezugswert.
nm
Objektiv
×
0 für weit entfernte Objekte; z. B. 0,5 für Nah- oder Makroaufnahmen.
Sensor
µm
Das Airy-Muster maßstäblich über dem Pixelraster (Ringe zur Sichtbarkeit aufgehellt), sein Intensitätsprofil mit Pixelgrenzen sowie der Airy-Durchmesser über der Blendenzahl.

Details

    So wird gerechnet

    Selbst ein perfektes Objektiv bildet einen Punkt nicht als Punkt ab: Beugung an der Blende erzeugt ein Scheibchen mit Ringen, die Airy-Scheibe. Ihr Durchmesser bis zum ersten dunklen Ring hängt nur von Wellenlänge λ und Blendenzahl N ab:

    Airy-Durchmesser = 2,44 · λ · N  ·  Rayleigh-Auflösung = 1,22 · λ · N  ·  Grenzfrequenz = 1 / (λ · N)

    Bei kurzen Abständen (Abbildungsmaßstab m) zählt die effektive Blende N · (1 + m). Der Sensor tastet mit seiner Nyquist-Frequenz 1 / (2 · Pixelgröße) ab. Als Faustregel gilt ein System als beugungsbegrenzt, sobald die Airy-Scheibe größer als etwa zwei Pixel wird – weiter Abblenden bringt dann zwar Schärfentiefe, kostet aber sichtbar Schärfe.

    Die MTF bei Nyquist ist die Kontrastübertragung eines idealen, fehlerfreien Objektivs mit kreisförmiger Blende. Reale Objektive liegen darunter (Aberrationen); der Wert ist also eine Obergrenze.

    Alle Ergebnisse sind Planungsschätzungen auf Basis vereinfachter Modelle und Herstellerangaben, ohne Gewähr. Bitte prüfen Sie kritische Werte vor einer Designentscheidung anhand der Datenblätter der Hersteller.

    Aus Zahlen wird eine Kamera

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